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Nachhaltige Lösungen statt wildes Parken: FDP will „Runden Tisch Parken Wasserlos“

Parkplatz-Chaos in Wasserlos: FDP fordert „Runden Tisch“!
Krankenhaus, Ärztehaus, KiTa, Feuerwehr, Friedhof und Anwohner – im Gebiet rund um das Krankenhaus Wasserlos treffen zu viele Bedürfnisse auf zu wenig Raum. Die FDP-Stadtratsfraktion hat am 25. Juni 2026 einen Antrag eingereicht, um die Situation durch eine objektive Analyse und einen „Runden Tisch“ mit allen Betroffenen nachhaltig zu entschärfen.

Gemeinsam an einem Tisch: Die FDP Alzenau fordert ein nachhaltiges Verkehrskonzept für Wasserlos. (Symbolbild, erstellt mit KI)

Das Gebiet rund um das Krankenhaus in Wasserlos leidet unter einer außergewöhnlich hohen Dichte an Infrastruktureinrichtungen. Auf engstem Raum treffen hier täglich völlig unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse aufeinander, was zu einer massiven Überlastung der Parksituation führt.

Die FDP-Stadtratsfraktion hat die Problemlage genau analysiert:

  • Ärztehaus als Verschärfer: Das hohe Patientenaufkommen weicht mangels eigener Flächen großflächig auf das Wohnquartier aus.
  • Krankenhausparkplatz mit Potenzial: Der große Parkplatz vor Ort könnte entlasten, ist jedoch gebührenpflichtig und wird daher gemieden.
  • Sicherheitsrisiko für die Feuerwehr: Wildes Parken und verstopfte Straßen gefährden im Ernstfall die freien Zufahrtswege und schnellen Ausrückzeiten der Einsatzkräfte.
  • Belastung für KiTa, Friedhof & Anwohner: Stoßzeiten beim Hol- und Bringverkehr der KiTa sowie Stoßzeiten bei Beerdigungen schränken die Lebensqualität der Anwohner durch permanenten Suchverkehr und zugeparkte Einfahrten massiv ein.

Unser prozessorientierter Ansatz: Alle an einen Tisch!

Eine einfache Lösung „vom grünen Tisch aus“ wird das Problem nur in die nächste Seitenstraße verlagern. Deshalb hat die FDP-Fraktion am 25. Juni 2026 einen konkreten Antrag eingereicht, der auf Dialog und Fachexpertise setzt:

  1. Objektive Bestandsaufnahme: Die Stadtverwaltung soll die aktuelle Verkehrs- und Parkplatzsituation im betroffenen Knotenpunkt umfassend darstellen.
  2. Offizielle Anhörung: Alle betroffenen Akteure und Interessengruppen müssen zeitnah gehört werden.
  3. Einberufung eines „Runden Tisches“: Vertreter der Anwohnerschaft, der Feuerwehr, der KiTa, des Krankenhauses, des Ärztehauses, der Friedhofsverwaltung sowie von Politik und Verwaltung erarbeiten gemeinsam Lösungen.
  4. Konkreter Maßnahmenkatalog: Die gesammelten Ideen (wie z. B. Konzepte zur Mitnutzung des Krankenhausparkplatzes, Parkraumbewirtschaftung oder Anwohnerparkzonen) werden von der Verwaltung auf ihre rechtliche und verkehrstechnische Machbarkeit geprüft und dem Stadtrat als finaler Beschluss vorgelegt.

Nur durch gegenseitiges Verständnis und die Kooperation aller Beteiligten schaffen wir eine nachhaltige, bürgernahe und sichere Lösung für Wasserlos!