Planungsicherheit für unsere KiTas: FDP-Fraktion fordert sofortige Gespräche mit freien Trägern
Gemeinsam für verlässliche KiTa-Plätze in Alzenau. (Symbolbild, erstellt mit KI)
Im Zuge der Haushaltsberatungen im April dieses Jahres wurde mehrheitlich beschlossen, die bestehenden Defizitübernahmeverträge mit den freien Trägern der Kindertagesstätten in Alzenau zu kündigen. Da gleichzeitig der Abschluss neuer Vereinbarungen angedacht ist, hat dieser Schritt zu einer erheblichen Verunsicherung bei den betroffenen Trägern geführt.
Für die FDP-Stadtratsfraktion ist klar: Die Betreuungsangebote der freien Träger sind für Alzenau essenziell, um die kommunale Pflichtaufgabe bei den KiTa-Plätzen zu erfüllen. Gleichzeitig sind die Träger zwingend auf die Defizitübernahme der Stadt angewiesen, um den Betrieb überhaupt aufrechterhalten zu können.
Unser Antrag: Dialog statt Ungewissheit
Um Irritationen zu vermeiden und den Trägern die notwendige Planungssicherheit zu geben – gerade im Hinblick auf die anstehenden Haushaltsberatungen für 2027 –, haben wir am 22. Juni 2026 einen offiziellen Antrag eingereicht:
- Sofortiger Gesprächsbeginn: Die Stadt soll schnellstmöglich (noch im Juli 2026) in den direkten Dialog mit den freien Trägern einsteigen.
- Gemeinsame Lösungen finden: Unter Einbeziehung von Bürgermeister, Stadtrat, Verwaltung und Trägern muss geklärt werden, wie auch in Zeiten angespannter Finanzen eine optimale Kinderbetreuung gewährleistet bleibt.
- Berichtspflicht: Der Bürgermeister soll dem Stadtrat spätestens im Oktober 2026 über die Ergebnisse berichten.
- Langfristiger Austausch: Darüber hinaus schlagen wir einen regelmäßigen, vierteljährlichen Jour Fixe aller Beteiligten vor, um eine dauerhafte und transparente Kommunikation zu sichern.
Wir setzen uns für eine verlässliche Partnerschaft und eine starke Kinderbetreuung in Alzenau ein!